Sinfonieorchester Nota Bene

Ursina Braun, Solistin

Ursina Braun

Ursina Braun wurde 1992 in der Nähe von Zürich geboren. Im Alter von 6 Jahren erhielt sie ihren ersten Cellounterricht bei Seraina Puttkammer. Einige Jahre später wurde sie zusätzlich von Claude Starck unterrichtet, bis sie mit 14 Jahren als Jungstudentin in die Klasse von Thomas Grossenbacher an der Zürcher Hochschule der Künste aufgenommen wurde. 2010 begann Ursina Braun ihr Bachelor-Studium am Mozarteum Salzburg bei Clemens Hagen, welches sie 2014 mit Auszeichnung abschloss; anschließend wechselte sie an die Universität für Musik und darstellende Kunst in Wien, wo sie bei Heinrich Schiff - bis zu seinem Tod im Dezember 2016 - ihr Diplomstudium absolvierte.

Seit Oktober 2017 setzt sie ihr Studium am Mozarteum Salzburg in der Klasse von Clemens Hagen fort.

Seit ihrem 14. Lebensjahr komponiert Ursina Braun und wurde darin durch mehrere Preise an Kompositionswettbewerben des Schweizer Tonkünstlervereins und der Camerata Zürich sowie Aufträge, u.a. vom Musikkollegium Winterthur, bestärkt.

Ursina Braun ist mehrfache Preisträgerin internationaler Wettbewerbe, sie gewann u.a. den 1. Preis beim internationalen Enrico Mainardi Cellowettbewerb 2010 der Universität Mozarteum Salzburg, wurde 2016 beim Bach-Wettbewerb Leipzig zur Bachpreisträgerin gekürt, hat an eben diesem auch den Publikumspreis gewonnen und wurde zuletzt mit dem Studienpreis des Migros- Kulturprozent am Instrumentalwettbewerb 2016 ausgezeichnet.

Seit 2009 ist Ursina Braun Mitglied des Projektes Spira mirabilis, welches Orchester- und Kammermusikrepertoire von Barock bis Moderne ohne Dirigenten erarbeitet und damit in europäischen Musikzentren gastiert.

Ein großes Interesse von Ursina Braun gilt auch der historischen Aufführungspraxis; sie ist seit 2016 regelmäßig mit dem renommierten, von Nikolaus Harnoncourt gegründeten Orchester Concentus Musicus aufgetreten.